BR - Bayern 1
Blasmusik - Blech & mehr, www.br-online.de
Am Sonntag, dem 7. Dezember 2008, sendete Bayern 1 in der Reihe "Blasmusik - Blech & mehr" unter der Moderation von Georg Ried das Lied "Schöne Serenade" aus dem Album "Schöne Stunden" der Donau-Franken. Sonntags zwischen 11.05 und 12.00 Uhr präsentiert Bayern 1 Ihnen alle Facetten der Blasmusik: Ob traditionell oder modern, ob bayerisch-böhmisch oder konzertant. Der perfekte musikalische Frühschoppen am Sonntag Vormittag. Hier können Sie sich den Ausschnitt aus der Sendung im mp3-Format
anhören. Viel Spaß dabei!
Abella-Katalog
Unsere CD im "Abella"-Katalog April 2007, www.abella.de
Silberperlen

Starparadies
Unsere CD im "Starparadies" März 2007, von Tyrolis
Silberperlen

Siebenbürgische Zeitung
Neue CD der Donau-Franken
Dienstag, 20. Februar 2007
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Banater Post
Neue CD der Original Donau-Franken
Silberperlen
Anfang Dezember erscheint eine neue CD der Original Donau-Franken unter der Leitung von Hans Eichinger. Sie trägt den Namen "Silberperlen" und beinhaltet 12 wunderschöne Titel.
Die Original Donau-Franken sind wie folgt besetzt: Christian Metz und Stefan Kaiser (beide aus Franken) Flügelhorn; Helmar Linz (Jahrmarkt) Bariton; Josef Probst (Jahrmarkt) Tuba; Willi Bild (Jahrmarkt) Schlagzeug; Walter Griebel (Lenauheim) Akkordeon und Hans Eichinger (Jahrmarkt) Tenorhorn, Gesang und Leitung der Kapelle.
Der Tonträger beinhaltet Kompositionen von F.Watz, F.Mestrini, M.Mahalek, G.Friedmann u.a. Die Titel "Wiesenfest", "Silberhochzeit ist heut" u. "Im Tannenwald" hat H.Eichinger getextet.
Inhalt der Platte:
Wiesenfest* (Polka); Glockenblumen (Walzer); An jedem Sonntag spielt die Blasmusik* (Polka); Silberhochzeit ist heut* (Walzer); Am Fuchsberg (Polka); Ich hab die Sterne gefragt* (Walzer); Wiesenduft (Polka); Im Tannenwald* (Walzer); Daheim in Böhmen (Polka); Weit so weit liegt mein Heimatland * (Walzer); Terezce (Polka); Wenn der Tag zu Ende geht* (Polka)
Die Gesangstitel hat H. Eichinger eingesungen und sind mit einem * versehen. Aufgenommen wurde die CD von Hans Bruss, der auch schon für den Freundeskreis Donauschwäbische Blasmusik mit seinen Aufnahmen bei der letzten CD sein Können unter Beweis gestellt hat.
Der Vertrieb geht über die Fa. Tyrolis.
Als leidenschaftlicher Blasmusik-Liebhaber ist es fast Pflicht meine Liebligstitel dieser CD zu nennen, dazu gehören; Wiesenfest, Glockenblumen, Silberhochzeit ist heut, Wiesenduft und Im Tannenwald.
Die Stilistik des Klangkörpers, sowie die natürliche Klangfarbe der einzelnen Kompartimente ist in jedem Titel wieder zu erkennen. Die Gesangstitel sind insgesamt eine Veredelung des Tonträgers. Hans Eichinger und seinen Musikanten ist es gelungen eine empfehlenswerte Produktion auf den Markt zu bringen, die der Donauschwäbischen Musik neuen Glanz verleiht.
Stephan-H.Pollmann
Die CD kann zum Preis von 12 Euro zuzüglich Versandkosten bei Hans Eichinger, Josef-Lohneis-Straße 5 in 90451 Nürnberg (Tel. 0911 / 6493862) oder überKontakt-Formular bestellt werden.
Agonia.net: Eine mit Nostalgie bespielte Scheibe
Eine mit Nostalgie bespielte Scheibe
von Anton Potche
Selten hat mich ein Zeitungsartikel so bewegt. Ich fand ihn im Spätsommer des Jahres 1993 in der Temeswarer Zeitung "Timi?oara interna?ional". Horia Medeleanu hat ihn unter dem Titel "Imposibila întoarcere" (Die unmögliche Rückkehr) verfasst. Seine ersten Sätze sollen hier als Dokument der Wahrnehmungsmöglichkeit einer anderen Ethnie, in freier Übersetzung aus dem Rumänischen, zitiert werden.
"Ich verfolge sonntags ab und zu die Sendung in deutscher Sprache von Radio Timi?oara/Temeswar. Es wird Blas- und Chormusik gesendet. Ich höre sie nicht mit dem Gedanken, eine in ihren Klängen verborgene stilistische Matrix zu entdecken, sondern weil diese Musik in mir das lebendige Bild eines realen deutschen Dorfes aus der Banater Ebene erweckt. Aber besonders ruft es die Erinnerung an die Menschen jener Gegend wach. Diese fröhliche, leichtfüßige Musik im tempo di marcia, bei der die Blaskapelle nicht einfach begleitet, sondern die Melodie selbst trägt, suggeriert eine organische Einheit als Ausdruck eines exemplarischen Solidargefühls. Als würdest du sie sehen, diese robusten Menschen auf ihrem Weg zum Rathaus, pünktlich beim Schlag der Trommel, oder zur Kirche an Feiertagen, voller Energie, die in einem geordneten und erfolgreichen Gemeinwesen ihren Niederschlag fand."
Verklärte Bilder einer Welt, die man so verinnerlicht hat, dass Realität zu ohnmächtiger Makulatur verkommt. Und damit verbunden sind immer Namen, ja noch mehr, sie sind oft sogar die Auslöser dieser nostalgischen Liebesgefühle zu einer Heimat, um die zu verlassen man vor etlichen Jahren Hab und Gut und oft auch das nackte Leben aufs Spiel gesetzt hat.
Einer dieser Namen lautet Hans Eichinger. Er ist ein Jahrmarkter und ein Vollblutmusikant. Wie könnte es auch anders sein? Wer aus diesem Dorf kommt, nimmt den Blasmusikvirus mit ins Grab.
Der Loris-Schüler lebt in Nürnberg und macht Musik, für einen Jahrmarkter das Natürlichste auf dieser Welt. Hans Eichinger macht noch mehr. Er hat eine Tanzkapelle gegründet und eine CD veröffentlicht.
"Schöne Stunden", so der Titel dieser Produktion, sind eben jene Zeiteinheiten, die der Mensch erleben kann, wenn er sich auf den Schwingen bekannter Klänge von Flügelhorn- Tenorhorn- Tuba- Akkordeon- und Schlagzeugtönen und vertrauten Rhythmen tragen lässt, hinaus aus dem Alltag, den Sorgen des Augenblicks. Die Texte der Lieder tragen natürlich wesentlich zur Nostalgiebeflügelung bei.
Diese Wortkombination ist bewusst gewählt, denn wer sich die 12 Instrumental- und Liedtitel anhört, wird spüren, dass Nostalgie ein zwar rückwärtsgewandtes aber keineswegs lebenshemmendes Gefühl sein muss. Im Gegenteil, das hier zu Hörende vermittelt ein Gemeinschaftsgefühl, das der Unmittelbarkeit gar nicht bedarf. Man kennt die Stimmen, die altvertrauten Klangfarben der Instrumente und man weiß, so oder ähnlich werden viele, die aus dem gleichen geografischen Raum stammen, fühlen, wo auch immer sie sich auf dieser Welt gerade befinden. Heimat, schlicht und einfach Heimat, nennt man diesen Raum der gemeinsamen Abstammung, ganz gleich wie er heute aussieht und wer ihn bewohnt.
In der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. September 2004 war unter dem Titel "Träumen kann ein jeder, ein jeder, was er will - Blasmusik fürs dritte Jahrtausend: Wie Hans-Jürgen Buchner die Musikmarke Haindling weiterentwickelt" zu lesen: "Wo also ist zu Hause? Dort, wo die Sprache herkommt, sagt Buchner. Mit seiner Musik könne er wenigstens dazu beitragen, daß das Bairische in Liedform erhalten wird."
Für viele aus dem Banat und Siebenbürgen ausgewanderte Deutsche bleibt die Musik, wie Hans Eichinger und seine Original Donau-Franken sie spielen, ein Stück geistiges Zuhause. Vielleicht wird schon ihre nächste CD auch ein Beitrag zum Erhalt des Banatschwäbischen in Liedform sein, denn wer aus Bruckenau/Pi?chia (Raimund Feith: Tenorhorn, Posaune, Gesang; Josef Jordan: Schlagzeug; Fredy Junkert: Flügelhorn, Trompete), Jahrmarkt/Giarmata (Hans Eichinger: Tenorhorn, Posaune, Gesang, Texter, Leitung; Josef Probst: Tuba, E-Bass), Lenauheim (Walter Griebel: Akkordeon, Keyboard, Gesang) und Nürnberg (Fritz Hofman: Flügelhorn, Trompete) stammt, sollte vor Mundarttexten keine Scheu zeigen. Hans Eichinger wäre für ein solches Unterfangen sogar prädestiniert, singt er doch in den meisten Stücken der vorliegenden Scheibe beide Gesangspartien (also beide Stimmen) selbst, was neben der guten Intonation auch zu einer einheitlichen Diktion führt. Es soll nicht verschwiegen werden, dass der Gesang bei dieser Studioarbeit besonders gelungen ist, was ja bei vielen Kapellen ein wertminderndes Manko darstellt.
Die CD kann zum Preis von 12 Euro zuzüglich Versandkosten bei Hans Eichinger, Josef-Lohneis-Straße 5 in 90451 Nürnberg (Tel. 0911 / 6493862) oder überKontakt-Formular bestellt werden.
Banater Post: Seite 5 - Nr. 23-24 - 10. Dezember 2003
Freundschaftskreis Donauschwäbischer Blasmusik (10)
Hans Eichinger und die Original Donaufranken
Erste CD "Schöne Stunden" erschienen
Die Original Donaufranken feiern in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum. Der Name der Kapelle soll zum einen darauf hinweisen, dass
es sich hier um Donauschwaben (Banater Schwaben) handelt, und zum anderen, dass sie sich in ihrer Wahlheimat Franken heute sehr wohl fühlen.
Zum Repertoire der Kapelle gehört neben Volksmusik und modernen Schlagern vor allen Dingen auch die
Pflege der heimatlichen Blasmusiktradition. Diese ist vielen der Musik schon in der alten Heimat in die Wiege gelegt worden. Die Kapelle ist wie folgt zusammengesetzt:
Raimund Feith (Bariton, Posaune, Gesang) stammt aus Bruckenau. Er erhielt seinen ersten Musikunterricht 1969 von
Kapellmeister Josef Kohl aus Königshof. Während seiner Militärzeit in Temenschburg war er bei der Militärmusik. Fritz Hofmann
(Flügelhorn, Trompete) aus Nürnberg erhielt seine musikalische Ausbildung im Jahre 1957 bei verschiedenen Musiklehrern in Nürnberg. Von 1960 bis 1990 war er bei der Strobel-Kapelle tätig, aber auch bei vielen anderen fränkischen Kapelle hilft er immer wieder als Trompeter aus.
Fredy Junkert
(Flügelhorn, Trompete), der ebenfalls aus Bruckenau
stammt, erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei Josef Kohl. Von 1981 bis 1990 spielte er bei der Bruckenauer Blaskapelle mit. Der aus Lenauheim stammende Walter Griebel
(Akkordeon, Keyboard, Gesang) bekam 1963 seinen ersten Musikunterricht von Johann Maser, besuchte die Musikschule in Temeschburg, studierte hinterher Tuba in Bukarest und war danach als Tubist in der Staatsphilharmonie in Hermannstadt tätig. In seiner Freizeit half er bei der Pipatsch-Kapelle, den Rosmareinern und dem Karpaten-Show-Orchester aus. Seit 1990 leitet er die Trachtenkapelle in Pfahlheim und ist Fachlehrer an der Musikschule in Ellwangen. Vielen Landsleuten ist er sicherlich mit seinem Akkordeon auch als Alleinunterhalter von Veranstaltungen und
seinen CDs
her bekannt. Josef Probst
(Tuba und E-Bass) stammt aus Jahrmarkt. 1963 bekam er seinen ersten Musikunterricht von Ignatz Loris und war bis 1982 in der bekannten Loris-Kapelle tätig. Als gefragter Tubist war er in weiten Teilen des Banats bekannt. Auch hier in seiner neuen Heimat hat er schon bei den verschiedensten Kapellen mitgespielt und ausgeholfen. Bei der Produktion zahlreicher CD’s war er aktiv dabei. So beim Krebsbach-Trio, den Donauschwäbischen Musikanten Keller-Loris; den Jahrmarkter Musikanten und Dinkelsbühler Musikanten, der Neppendorfer Blasmusik, den Rossfelder Dorfmusikanten und den Donaufranken. Drei Amerika-Tourneen sowie eine Tournee nach Japan hat er als Tubist inzwischen mitgemacht.
Der aus Bruckenau stammende Josef Jordan
(Schlagzeug) erhielt seine musikalische Ausbildung bei Matthias Tittchen und Josef Kohl. Seit 1970 war er bei der Bruckenauer Blaskapelle. Hans Eichinger
(Tenorhorn, Posaune, Gesang und Leitung der Kapelle), der aus Jahrmarkt stammt, war 1965 Schüler bei Ignatz Loris, besuchte von 1972 bis 1974 die Volkskunstschule in Temeschburg und war bis 1985 in der Loris-Kapelle tätig, wo er unter der Leitung von Ignatz Loris, Matthias Loris sen. und Matthias Loris jun. gespielt hat.
Pünktlich zum Fest haben die Donaufranken nun ihre
erste CD
bei der Firma Tyrolis herausgebracht. Zwölf wunderschöne Titel sind auf ihrer ersten CD zu hören, der sie den Namen „Schöne Stunden“ gegeben haben. Neben donauschwäbischen Titeln sind auch mährische und böhmische Blasmusikstücke zu hören. Der Sound der Kapelle ist sehr ansprechend, die Gesangstitel gut abgemischt, so dass der Gesang gut zu verstehen ist. Alles in allem kann man sagen, dass der Titel „Schöne Stunden“ treffend für die Musikauswahl auf dieser CD ist. Die Platte lädt immer wieder zum, Hören ein und sollte daher in keiner Sammlung von Blasmusikliebhabern fehlen. Der Titel auf der CD sind im Eizelnen: 1. Schönes Heckenland (Polka, HZ. Rappel); 2. Mama (Walzer, Kuk-Znaminko); 3. Egerländer Wirtshauspolka (Polka, A. Votava); 4. Dunkelgrüne Sterne (Walzer, M. Klostermann); 5.Schöne Serenade (Polka, K. Kohout); 6. Wenn die Böhmischen Berge (Walzer, Watz / Lafis); 7. Pro Betty (Polka, Prochazka); 8. Für uns zwei (Walzer, Stepanek / Weinkopf); 9. Schöne Stunden (Polka, Konecny); 10. Mitternachtsträume (Walzer, Trad. / Hummel / G. A. Frank); 11. Für unsere Freunde (Polka) und 12. Auf Wiedersehn bei Blasmusik (Polka, Klostermann / Lafis).
Bei Titel 1 singen
H. Eichinger und R. Feith, bei Titel 4 Eichinger und Griebel und bei den anderen Gesangstiteln H. Eichinger
allein. Die schönsten Titel der CD zu nennen fällt mir hier schwer. Als Favoriten dieser CD, es sei mir an dieser Stelle erlaubt, würde ich persönlich „Schönes Heckenland“, „Schönes Serenade“ und „Mitternachtsträume“ nennen. Wie immer wird der Freundeskreis auch diesmal wieder ein Exemplar an Radio Melodie für das Wunschkonzert senden.
Die CD kann zum Preis von 12 Euro zuzüglich Versandkosten bei Hans Eichinger, Josef-Lohneis-Straße 5 in 90451 Nürnberg (Tel. 0911 / 6493862) oder überKontakt-Formular bestellt werden.
Stephan-H.Pollmann
